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Getreidespeicher in Střela

In der Ortschaft Střela auf der rechten Seite der Straße zwischen Strakonice und Horažďovice steht unterhalb des Schlosses ein einstöckiger Getreidespeicher aus Bruchstein mit kleinen Fenstern. Das Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Schloss Střela

Etwa 5 km westlich von Strakonice befindet sich das Schloss Střela mit einer Barockkapelle und einer alten Burgruine. Ursprünglich stand an dieser Stelle eine Burg, die aus zwei Teilen bestand. Vom oberen Teil blieb lediglich ein Torso übrig. Der untere Teil, Schloss genannt, wurde im 16. Jahrhundert im Renaissancestil umgestaltet. Die Umbauarbeiten am Schloss in seine heutige Gestalt wurden vom Jesuitenorden durchgeführt. Bestandteil des Areals wurde die Kapelle, die dem Hl. Johannes der Täufer geweiht ist.

Das Haus in der Husova Straße Nr. 380

Das Jugendstillgebäude von Anfang des vergangenen Jahrhunderts ist nicht nur durch seine Ausführung, sondern auch durch seine bildende Qualität interessant. Das ehemalige Waisenhaus wurde in der Zeit unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg in den Jahren 1911-1913 erbaut und zusammen mit dem anliegenden Siechenhaus handelte es sich um einen dominanten Bau, der den sozialen Bedürfnisse der Stadt diente.

Wirtschaftshof Blatsko (Blatsker Majorhof)

Der Wirtschaftshof gehört zu den Objekten des ehemaligen herrschaftlichen Gutshofs. Er wurde an der Straße nach Pracejovice im westlichen Teil der Burg erbaut.

Interessant ist vor allem der Haupteingang mit Volutengiebel, den ein Malteserkreuz und die Jahreszahl 1693 zieren. An den Eingang schließen weitere Erdgeschossgebäude an. Der Hof hat einen geschlossenen, inneren, rechteckigen Grundriss. Heute dient er als Sitz und Lager einer kommerziellen Firma.

Schlossspeicher

Der Kornspeicher gehört zu den denkmalgeschützten Objekten der Stadt. Er wurde noch vor 1752 vom Großprior Václav Joachym Čejka aus Olbramovice gegenüber dem Schlossgarten erbaut. Autor des Entwurfs war offensichtlich der bekannte Prager Baumeister Anselmo Martino Lurago.

Strakonitzer Dudelsack

Neben dem Hochhaus Fezka am Kreisverkehr steht das Symbol der Stadt – der sog. Strakonitzer Dudelsack, dessen Autor ebenfalls Ing. Pavel Pavel ist.

Kopie des Stonehenge-Triliths

Das Strakonitzer Stonehenge-Modell ist die Nachahmung eines seiner Tore – eines Triliths des altertümlichen Heiligtums in Echtgröße. Die Betonquader dienten zu Experimenten, mittels derer man das Geheimnis zu lüften suchte, auf welche Weise man die gewaltigen Decksteine des Originals so präzise auf die Scheitel der Tragsteine heben und absetzen konnte. Diese Versuche fanden in den Jahren 1991–1992 unter der Leitung des aus Strakonice stammenden Ingenieurs Pavel Pavel statt.

Dubovec

Direkt unter der Burg am linken Flussufer der Volyňka befand sich einst eine Kolonie der Burgbediensteten – Žabokrty.

In ‚Na Dubovci‘ ist auch ein sog. ‚Palais‘ zu sehen, das einst dem jüdischen Kaufmann Stein gehörte. Früher stand hier auch ein hoher runder Turm, der Trutzbastei (Trucbašta) oder Trutzturm genannt wurde.

Jiří-Fifka-Villa in der Straße Lidická Nr. 514

Die Villa des Arztes Jiří Fifka steht in der unmittelbarer Nähe des Krankenhauses. Das Gebäude wurde in den Jahren 1926–1929 im puristischen Stil erbaut. Seinerzeit handelte es sich um eine der modernsten Villenbauten weit und breit. Ihr Entwurf stammte vom wenig bekannten Prager Architekt Ivan Fifka, der offensichtlich ein Verwandter von Dr. med. Fifka war. Das Aussehen der Villa sagt viel darüber aus, welches Maß an Modernität in den 20-er Jahren auf ländlichem Gebiet akzeptabel war.

Haus Nr. 131 in der Kochan-von-Prachov-Straße

Das Haus steht anstelle des ursprünglichen Hauses von Valentin Kochan von Prachov – eines namhaften Schreibers und Bürgers der Prager Neustadt und Landesdirektors zu Zeiten des böhmischen Ständeaufstands. Nach der Niederlage der Stände gehörte er zu den 27 Herren, die am 21. 06. 1621 auf dem Altstädter Platz hingerichtet wurden. (Das Geschlecht Valentin Kochans gehörte zu den Wappen führenden Bürgern, die noch vor der Schlacht am Weißen Berg ihr Wappen erwarben.) Auch eine der hiesigen Straßen trägt seinen Namen.

Sokolovna

In der Straße Na Stráži steht ein Bauwerk im Stil der Neorenaissance – das Gebäude der Sokolovna (Turnhalle). Sie wurde 1896 auf Initiative der Mitglieder des Turnverbands Sokol und mit finanzieller Unterstützung der Stadt erbaut. An der Fassade und im Saal blieb ursprüngliche Stuckverzierung erhalten.

Reste der Stadtmauer

Der Großprior Johann von Rosenberg (1484–1532) war der erste Herr der Stadt, unter seiner Herrschaft wurde die halbkreisförmige Stadtmauer im Norden der Stadt erbaut, die durch einen Burggraben noch an Bedeutung gewann. An der Ostseite betrat man die Stadt durch das Prager Tor, an ihrer westlichen Seite durch das Horažďovice-Tor. In der Mitte des nördlichen Teils der Burgmauer befand sich eine kleine Pforte, an die bis heute das Einkaufszentrum Fortna (Pforte) in der Straße Na Stráží erinnert.

Gloriette

Diese Spät-Empire-Gloriette wurde 1837 auf einem künstlichen Hügel im Renner-Park errichtet. Sie ist ein kleiner Parkbau in Form eines offenen antiken Tempels.

Haus Nr. 106 am Palacký-Platz

Das Bürgerhaus Nr. 106 wurde anstelle eines älteren Objekts errichtet, das 1859 einem Brand zum Opfer fiel. Das Objekt war in Besitz der Inhaber der Fabriken zur Fes-Herstellung, was sich offensichtlich auch in der Verzierung der Fassade widerspiegelte, die entfernt an orientalische Motive erinnert, wohin die meisten Strakonitzer Erzeugnisse, namentlich die Fese, exportiert wurden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts kam es zu einigen Umbauten.

Mariensäule auf dem Platz Palacký

In der Mitte des Platzes Palacky steht die barocke Mariensäule aus den Jahren 1730–1740. Ursprünglich wurde sie auf dem Platz Velké náměstí nach der großen Pest im Jahre 1586 errichtet. Pestsäulen wurden als Dank für die Abwendung der Pestepidemie erbaut. Zugleich verband man damit die Bitte an Maria, die Mutter Gottes, die Stadt vor einer weiteren Pest zu schützen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie auf den Platz Palacky verschoben. Die ursprünglich einfache Säule mit der Maria-Figur wurde in der Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Statuen der Heiligen (St. Johannes von Nepomuk, St.

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